Großzügige Spende des Rotaryclubs Boppard-St. Goar zu Gunsten des Instituts für Musikermedizin

Das Institut für Musikermedizin Rhein-Main in den Loreley-Kliniken St. Goar- Oberwesel therapiert Musiker aus aller Welt

Der Präsident des Rotaryclubs Dr. Franz Sabel überreicht an die Leiterin des Instituts für Musikermedizin Rhein-Main, Priv.-Doz. Dr. Anke Steinmetz, eine Spende in Höhe von € 1500 Euro für die gemeinnützige Institutsarbeit.

24.04.2017

St. Goar. Der Präsident des Rotaryclubs Boppard-St. Goar, Dr. Franz Sabel, überreichte am 5. April einen Spendenscheck des Clubs in Höhe von € 1.500 Euro an Privatdozentin (Priv.-Doz.) Dr. med. und Diplom-Musikern Anke Steinmetz, Chefärztin des Muskuloskeletalen Zentrums und Gründerin des Instituts für Musikermedizin an den Loreley-Kliniken St. Goar-Oberwesel. Hiermit wollen die Rotarier ihren großen Respekt vor der Aufbauleistung des neuen Instituts am Mittelrhein und dessen Beitrag zur weiteren Belebung des Welterbes Oberes Mittelrheintal zum Ausdruck bringen und tragen zu dem Erwerb eines Klaviers für das Institut bei.

Das Institut für Musikermedizin Rhein-Main wurde, zur Therapie spezieller Musikererkrankungen, von Priv.-Doz. Dr. med. Anke Steinmetz, in den Loreley-Kliniken St. Goar-Oberwesel aufgebaut. Hier behandelt die Chefärztin der konservativen Orthopädie und zugleich studierte Geigerin viele scheinbar ungewöhnliche Patienten - nämlich professionelle Musiker, die besipielsweise in großen Orchestern spielen. Denn die oftmals asymmetrischen und unphysiologischen Körperpositionen und Haltungen der Konzertmusiker führen häufig zu Schmerzen und Haltungsschäden. Die Patienten reisen mit ihren (tragbaren) Instrumenten in St. Goar an und werden während des Spielens untersucht. So können durch Schmerzen veränderte Haltungs- und Bewegungsmuster identifiziert und behandelt werden. Um auch Pianisten, die ihr Insturment nicht mit nach St. Goar bringen können, optimal, während des Spielens untersuchen zu können, wird das Institut für Musikermedizin ein Klavier erwerben.

Musizieren auf hohem Niveau ist feinmotorische Schwerstarbeit mit hohem Konzentrationsbedarf, für den man im Prinzip, wie im Leistungssport auch, ein tägliches Fitnesstraining benötigt. Rund 40 Prozent der professionellen Musiker leiden an häufigen oder permanenten Schmerzen und Haltungsschäden. Fast 90 Prozent sind mindestens einmal in ihrer Karriere betroffen. Besonders belastet sind Schultern, Halswirbel und Hände, aber auch die Lendenwirbelsäule, was sich anhand einer Befragung von über 400 Musiker im Rahmen der Habilitationsarbeit von Priv. Doz. Dr. med. Anke Steinmetz zeigte.

Loreley-Seniorenzentrum Oberwesel

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