Praxisanleitung steigert die Ausbildungsqualität im Seniorenzentrum

Marion Christian, die Pflegedienstleiterin des Loreley-Seniorenzentrums, überrreichte Jessica Schumann nach bestandener Prüfung einen Blumenstrauß und gratulierte zusammen mit dem Geschäftsführer Dr. Matthias Psczolla und der Heimleiterin Ursula Lehnen.

16.04.2014

Oberwesel.  Jessica Schumann, die 2007 ihre Ausbildung zur Pflegefachkraft in der Altenpflege im Loreley-Seniorenzentrum begann, konnte sie sich damals wahrlich nicht vorstellen, dass sie selbst eines Tages in der praktischen Ausbildung eine wichtige Aufgabe übernehmen würde. Nach Erwerb ihres Berufsabschlusses 2011, sammelte sie zunächst als Pflegefachkraft berufliche Erfahrung und unterstützte die Berufsanfänger indem sie diese Schritt für Schritt in die Pflege einarbeitete.  Sie selbst hatte durch ihren Praxisanleiter wichtige Unterstützung erfahren und so schien es nur eine Frage der Zeit bis sie selbst diese Weiterbildung absolvieren konnte.  Jessica Schumann wird nun neben Paul Schardt, dem bereits tätigen Praxisanleiter, die gezielte praktische Anleitung der Auszubildenden direkt am Arbeitsplatz durchführen und weiterentwickeln. Im Loreley-Seniorenzentrum werden dazu Praxisanleitertage für die Auszubildenden fest eingeplant, in denen konkrete Pflegesituationen theoretisch und praktisch erarbeitet, durchgeführt und evaluiert werden.  Praktische Anleitungen ergeben sich aber auch oft direkt aus der konkreten Pflegesituation heraus, jedoch ist das Ziel die kontinuierliche Weiterentwicklung der Pflegekompetenz der Auszubildenden, die umfassende Pflegeplanung und Durchführung der Pflege, sowie Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen. Anleitersituationen in ihrer Gesamtheit wahrnehmen und als zielorientierte, geplante und auswertbare Handlung gestalten lernen ist ein wesentliches Element in der Ausbildung.

Praxisanleiter wirken ebenfalls bei der Erstellung von Zwischen- oder Regelbeurteilungen mit und halten einen engen Kontakt mit den Lehrern der Schule, damit Gelerntes aus dem Unterricht in der Praxis zeitnah eingeübt und vertieft wird – bis es in „Fleisch und Blut übergegangen“ ist. Gemeinsam definierte Lernziele und erreichte Lernerfolge sind dabei wichtige Motivationsgrößen. Die Berufsidentität wird dabei entscheidend geprägt und entwickelt. Diese ist zugleich eine wichtige Basis für die Identifikation mit der pflegerischen Konzeption der Einrichtung und ein wesentliches Element für die Weiterentwicklung der Pflegequalität. Professionelle Einarbeitung und Anleitung sind das elementare Fundament für eine zielgerichtete Entwicklung und dauerhafte Berufszufriedenheit.  

Neben den Auszubildenden, können Praxisanleiter auch „Wiedereinsteiger“ helfen sich schneller in den Berufsalltag und das Pflegeteam zu integrieren und sich wohlzufühlen. Das Altenpflegegesetz sieht für die praktische Ausbildung eine ausreichende Anzahl von Anleitern vor, die über eine berufspädagogische Zusatzqualifikation im Umfang von mindestens 200 Stunden verfügen müssen. Die Berufserfahrung sollte mindestens 2 Jahre betragen. Die wichtige Stellung des Praxisanleiters im Pflegeteam hat sich durch die Einführung der so genannten lernfeldorientierten Ausbildung herauskristallisiert. Eine qualifizierte Ausbildung ist nur durch enge Vernetzung von Theorie und Praxis zu erreichen: Die Praxisanleiter arbeiten bei der praktischen Ausbildung mit den Lehrern für Pflegeberufe zusammen und sind in der Gesundheits-, Alten-  und Krankenpflege Fachprüfer bei der staatlichen Prüfung. Es gibt Praxisanleiter, die ihre Tätigkeit in Vollzeit ausüben oder neben der regulären pflegerischen Tätigkeit anleiten. Die Anleitung und Einarbeitung von neuen Mitarbeiter/innen und Auszubildenden sind zwei wesentliche Bausteine der Personal- und Organisationsentwicklung der Einrichtung.

Loreley-Seniorenzentrum Oberwesel

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