Koko der Fuchs ist schwer verletzt – 143 Kindergartenkinder bringen ihre kranken Kuscheltiere zu den Teddy Doktoren in der Loreley-Klinik Oberwesel

28.06.2013

„Dein Koko hat  also beim Fahrradfahren den Schwanz in die Speichen bekommen und dabei halb abgerissen und hat seitdem starke Schmerzen“, resümiert Teddy Doktor Rolf Kaltwasser, der Leitende Arzt der Unfall- und Allgemeinchirurgie. Der fünfjährige Paul nickt und schaut hilfesuchend den freundlichen Mann an. „Meinst Du, dass Du ihn heilen kannst?“, fragt er erwartungsvoll. Kaltwasser sieht ihn liebevoll an und lächelt zuversichtlich. Schon beginnt er zielsicher mit der Behandlung und erklärt Schritt für Schritt dem Jungen was zu tun ist: „Zuerst bekommt Koko eine schmerzstillende Spritze, danach wird das Operationsgebiet desinfiziert und dann nähen wir den Schwanz. Alles wird gut.“ Paul beobachtet aufmerksam jeden Schritt und assistiert eifrig. Nach geraumer Zeit haben die zwei ihre OP erfolgreich abgeschlossen. Um einer Infektion vorzubeugen legen die beiden noch einen Verband an. Jetzt kann Paul wieder strahlen.    

Bereits zum neunten Mal veranstalteten die Loreley-Kliniken den Teddydoktortag. Ziel ist es, den Kindern die Angst vor Ärzten und dem Krankenhaus zu nehmen. Die Kinder nehmen die Elternrolle wahr. Sie werden im Foyer in Empfang genommen und mit ihren Lieblings-kuscheltieren von Mitarbeitern der Loreley-Kliniken zuerst in die Anmeldung geführt. Hier wird in einem Anamnesebogen von Teddyschwester Sylvia genau festgehalten, wie groß und schwer der kleine Patient ist. Welche Probleme hat der kleine Patient, was ist passiert? Sind Allergien oder Vorerkrankungen bekannt? Danach kümmert sich der behandelnde Arzt um Patient und Begleiter. Die Teddy Doktoren besprechen das weitere Vorgehen mit „Mutter“ oder „Vater“.


Das Eichhörnchen Max der fünfjährigen Emily hat ein ganz anderes Problem – es hat sich beim Sturz vom Kletterbaum so schlimm am Arm verletzt, dass er gebrochen ist. Nach dem Röntgen ist die Diagnose gesichert. „Der Arm muss geschient und verbunden werden“, sagt Teddydoktorin Andrea. Emily ist beeindruckt, wie schnell und professionell Max versorgt ist. „Super, jetzt geht es Max wieder gut.“ Papa Florian bringt den nächsten Patienten in die Sprechstunde.  Eisbär Uwe ist aus dem Bett gefallen und hat seitdem Bauchweh. Teddydoktorin Anne untersucht den kleinen Patienten vorsichtig und sorgfältig. Danach erklärt sie dem besorgten Papa, dass es sich um eine Prellung der Rippen handelt. Mit einem Stützverband und vielen Streicheleinheiten wird sich Uwe bestimmt bald wieder ganz fit fühlen.

„Die Kinder verarbeiten mit ihren Geschichten ihre Alltagswirklichkeit“, erklärt Dr. Lips. So kam es schon vor, dass ein Kuschelpatient mit Krebs in die Klinik kam. „Hier mussten wir natürlich besonders einfühlsam auf das Kind eingehen“, so Lips weiter. Wichtig ist es, den Kindern Verantwortung zu vermitteln. Im Falle ihrer Kuscheltiere nehmen sie die Elternrolle ein. „Wir beziehen sie in die Behandlung mit ein und lassen sie zum Beispiel selbst einen Verband anlegen oder eine Spritze geben“, erläutert Dr. Laske. Das hilft Berührungsängste ab- und Vertrauen in Ärzte aufzubauen. Die Kinder kommen aus den Kindergärten der Region: aus Trechtinghausen, Bacharach, Oberwesel, Laudert, Wiebelsheim, Damscheid, Dellhofen, Perscheid, Langscheid, Engehöll, Urbar, Niederburg sowie aus der Grundschule St. Goar. Nächstes Jahr feiert die Loreley-Klinik Jubiläum: 10 Jahre Teddy Doktor Sprechstunde.

Loreley-Seniorenzentrum Oberwesel

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56329 St. Goar
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