Er war ein Generalist und ein exzellenter Diagnostiker

Die Loreley-Kliniken verabschiedeten Dr. Vincent Sankat in den Ruhestand – die Leitung der Inneren Abteilung hat Asef Amani übernommen

Schwester M. Basina Kloos, die Vorsitzende des Vorstandes der Marienhaus Stiftung (links im Bild), und Schwester Edith-Maria, die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, waren beide nach Oberwesel gekommen, um Dr. Vincent Sankat zu verabschieden und ihm Dank zu sagen für 35 Jahre Tätigkeit in der Trägerschaft.

16.08.2013

Oberwesel. Dass sie an diesem Nachmittag beide nach Oberwesel gekommen waren, um Dr. Vincent Sankat zu verabschieden, das wertete Geschäftsführer Dr. Matthias Psczolla als besondere Wertschätzung für Dr. Sankat und die Loreley-Kliniken. Zu Recht; schließlich kennen und schätzen Schwester M. Basina Kloos, die Vorsitzende des Vorstandes der Marienhaus Stiftung, und Schwester Edith-Maria, die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, Sankat seit 35 Jahren. 1978 war dieser in die Dienste der damaligen Marienhaus GmbH eingetreten, hatte in Hermeskeil, Burgbrohl und seit August 2002 als Chefarzt in Oberwesel die Innere Abteilung geleitet und ihr seinen Stempel aufgedrückt. Am vergangenen Mittwoch wurde Sankat feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger ist Asef Amani, der das Haus und die Abteilung schon gut kennt, hat er in den letzten fünf Jahren doch regelmäßig Urlaubsvertretung für Dr. Sankat gemacht und damit, wie Psczolla schmunzelnd anfügte, seine Probezeit quasi schon erfolgreich absolviert.

 

 

Sankat, der gebürtig aus Britisch-Guayana stammt, kam 1966 (ausgestattet mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes) nach Deutschland. Er studierte Medizin in Bonn und wurde 1978 Oberarzt im St. Josef-Krankenhaus in Hermeskeil. Auch wenn er zu diesem Zeitpunkt seine Facharztausbildung noch nicht abgeschlossen hatte, so „haben Sie uns damals bereits als Mensch und als Arzt überzeugt“, erinnerte sich Schwester M. Basina in ihrer Laudatio.

 

 

1980, mit gerade einmal 32 Jahren, wurde Dr. Vincent Sankat Chefarzt in Burgbrohl. Als die Fachklinik für Innere Medizin im Herbst 1997 geschlossen und in eine Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation umgewandelt wurde, schlug er noch mal ein neues Kapitel in seinem Berufsleben auf und absolvierte an der Uniklinik in Bonn die Zusatzausbildung Onkologie und Hämatologie. Nach einem zweijährigen Gastspiel in Hermeskeil kam Sankat dann Mitte 2002 nach Oberwesel.

 

 

Dr. Vincent Sankat war und ist ein Internist der alten Schule, ein Generalist mit einem überaus komplexen medizinischen Wissen. Er ist ein exzellenter Diagnostiker – auch deshalb, wie Schwester M. Basina hervorhob, weil er sich Zeit für seine Patienten und sie ernst nimmt, weil er Anteilnahme zeigt und ihnen mit Herzlichkeit und Einfühlungsvermögen begegnet. Bei ihm, so Schwester M. Basina weiter, hätten sich die Patienten immer in guten Händen gewusst.

 

 

In Zeiten zunehmender Spezialisierung sterben Generalisten leider mehr und mehr aus, dabei sind sie – wie Schwester M. Basina unterstrich – gerade für eine wohnortnahe medizinische Versorgung einer immer älter werdenden Bevölkerung unverzichtbar. Deshalb sind die Verantwortlichen der Loreley-Kliniken auch froh, dass sich Asef Amani wie sein Vorgänger als Generalist begreift und damit die Philosophie von Dr. Sankat in diesem wichtigen Punkte fortschreiben will. „Bei uns hat der Patient einen Namen und ist keine Nummer“, bringt es Amani auf den Punkt, wie wichtig ein Umfeld, in dem sich der Patient sicher und geborgen fühlt, für dessen Genesung ist.

 

 

Amani stammt gebürtig aus Afghanistan, ist mit seiner Familie aber schon vor Jahren in Boppard heimisch geworden. Zuletzt war er als Oberarzt am Katholischen Klinikum in Oberhausen tätig, um an diesem Akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen seine Schwerpunkte weiter auszubauen. Das ist zum einen die Gastroenterologie und zum anderen die Hepatologie. Aber, so sagt er, ein kleines und familiäres Haus wie die Loreley-Klinik in Oberwesel müsse zu allererst die breite internistische Grundversorgung der Menschen aus der Region sicherstellen. – So setzen die Loreley-Kliniken mit ihrer Inneren Abteilung ganz augenscheinlich auf Kontinuität.

 

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