„Bei uns hat der Patient einen Namen“

Asef Amani ist seit dem 1. August neuer Leitender Arzt der Internistischen Abteilung der Loreley-Kliniken in Oberwesel – Dr. Vincent Sankat ist in den Ruhestand gegangen

Asef Amani ist seit dem 1. August neuer Leitender Arzt der Internistischen Abteilung der Loreley-Kliniken in Oberwesel.

05.08.2013

Oberwesel. Geboren und aufgewachsen in Afghanistan, ist er mit seiner Familie schon vor Jahren in Boppard heimisch geworden. Nun will er das auch beruflich tun: Seit dem 1. August ist Asef Amani neuer Leitender Arzt der Internistischen Abteilung der Loreley-Kliniken in Oberwesel. Die ist dem 41-Jährigen auch schon seit Jahren vertraut; denn er hat regelmäßig Dr. Vincent Sankat vertreten, wenn dieser in Urlaub war. Sankat, der seit August 2002 die Innere Medizin in Oberwesel als Chefarzt geleitet und geprägt hatte, ist in den Ruhestand gegangen und wird am 14. August feierlich verabschiedet werden.

 

 

Aber der Reihe nach: Im September 1989 kam Asef Amani nach Deutschland und studierte in Greifswald – hier hat „meine sekundäre Sozialisierung stattgefunden“, wie er mit einem Lächeln sagt – Medizin. Über Saarbrücken und Stuttgart kam er 2001 nach Boppard. Nach der Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin (das war 2007) wechselte er Ende 2008 an das Katholische Klinikum in Oberhausen, um als Oberarzt an diesem Akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen seine Schwerpunkte weiter auszubauen. Das ist zum einen die Gastroenterologie (hier geht es um die Behandlung der Erkrankungen des Verdauungstraktes) und zum anderen die Hepatologie (also die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Leber).

 

 

Dabei versteht sich Asef Amani in erster Linie als Generalist. Ein kleines und familiäres Haus wie die Loreley-Klinik in Oberwesel, so sagt er, müsse die breite internistische Grundversorgung der Menschen aus der Region sicherstellen. Und dazu sei die Abteilung fachlich wie auch von ihrer gerätetechnischen Ausstattung bestens in der Lage. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung – die Menschen werden in der Regel älter, viele von ihnen aber auch kränker – müsse die wohnortnahe Versorgung ausgebaut und gestärkt werden. „Bei uns hat der Patient einen Namen und ist keine Nummer“, bringt es Amani auf den Punkt, wie wichtig ein Umfeld, in dem sich der Patient sicher und geborgen fühlt, für dessen Genesung ist. In diesem Sinne will er auch die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten aus den umliegenden Gemeinden ausbauen und vertiefen.

 

Loreley-Seniorenzentrum Oberwesel

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